Nachträgliche Kellerinnenabdichtung

Diese Maßnahme beseitigt nicht die Feuchtigkeit im Mauerwerk, lässt sie aber nicht mehr in den Putz hineindiffundieren. Nachträgliche Kellerinnenabdichtungen bestehen aus zementgebundenen Dichtungsschlämmen, welche in mehreren Arbeitsschritten auf die gereinigten und vorbereiteten Wandoberflächen aufgetragen werden. Zum Einsatz kommen insbesondere bei großen Belastungen (drückendes Wasser) mehrlagige Innenabdichtungssysteme. Oberhalb der Innenabdichtung muss eine funktionstüchtige Horizontalsperre vorhanden sein oder eingebaut werden, um den sonst verstärkten kapillaren Wassertransport zu unterbinden. So abgedichtete Flächen sollten zur Vermeidung von Kondensatbildung mit einem geeignetem Putzsystem (Kalkputz, Traßputz) oder besser einem Sanierputz beschichtet werden. 




Referenzen

 

 

  • Sammelkanal Zwickauer Energieversorgung Bahnhofstraße 4/Stiftstraße
  • Sammelkanal Stadtwerke Bautzen
  • Sammelkanal Jena, Stadtwerke Jena-Pößneck
  • Fachkrankenhaus Großschweidnitz, unterirdischer Kanal
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